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| Voice-over-IP ganz einfach :-) Einfach? Ja, ganz einfach. |
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Noch im Frühsommer 2004 war Voice-over-IP (VoIP) für
die Mehrzahl der Internet-Nutzer bei uns (in Deutschland) kein
Thema. Im Prinzip eine gute Idee, die aber
teure Hardware voraussetzte, mit der dann aber fast niemand zu erreichen
war. Und wenn doch, dann mit einer ziemlich bescheidenen Gesprächsqualität.
Das ist jetzt alles anders :-)
Mit Angeboten von Wie (fast) immer in solchen Situationen finden Sie Antworten darauf bei uns. Was bringt's? Das ist natürlich die entscheidende Frage. Wozu sollten Sie sich mit VoIP beschäftigen, wenn sich damit kein Nutzen für Sie verbindet. Der wesentliche Nutzen besteht darin, dass Sie mit Voice-over-IP extrem günstig telefonieren können. Im Idealfall kostenlos. Im »ungünstigen« Fall für ca. 1 bis 2 Ct/Minute ins gesamte deutsche Festnetz (ohne Sonderrufnummern). Damit ist die Technik vor allem für Vieltelefonierer interessant und (über das Internet) für Gespräche, die sonst besonders teuer abgerechnet werden, nämlich Verbindungen ins Ausland. Da VoIP statt mit Hardware auch mit Software genutzt werden kann, können Sie mit einem Headset auch Ihren Computer als »Telefon« benutzen. Mit VoIP sind Sie weltweit unter der gleichen Rufnummer zu erreichen. Denn anders als bei normalen Telefonen ist die Rufnummer an die Hardware und nicht den Anschluss gebunden. Das funktioniert überall auf der Welt – einen Breitbandanschluss vorausgesetzt. Wie geht das? Um Voice-over-IP nutzen zu können, brauchen Sie einen DSL-Anschluss, einen Router und ein für die Technik geeignetes „Endgerät“, das zum Aufbau der Verbindung und zur Umwandlung von Sprache in Daten (und umgekehrt) benötigt wird. Als Endgerät kommen spezielle SIP-Telefone ebenso in Frage wie Analoge Telefon-Adapter (beides gibt's ab etwa 100 EUR), Kombigeräte wie die AVM FRITZ!Box Fon oder ein Computer. Der Analoge Telefon-Adapter oder Kombigeräte (in denen ein solcher Adapter enthalten ist) haben den Vorteil, dass Sie daran ganz normale analoge Telefone anschließen können.
Der Router sollte eine dauerhafte Verbindung ins Internet herstellen, denn nur so sind Sie über das Internet erreichbar. Sie sollten deshalb bei Ihrem Internet-Provider einen Volumentarif oder eine Flatrate haben. Neben der Hardware brauchen Sie auch noch einen Dienstleister, der die Verbindungen vermittelt. Nennen wir ihn VoIP-Provider. Das kann – wie bei 1&1 oder freenet – Ihr Internet-Provider sein. Das kann aber auch – wie bei sipgate oder WEB.DE – ein anderer Anbieter sein, dessen Geschäftsmodell nur auf der Vermittlung der Telefongespräche beruht. Wenn Sie ein Gespräch führen wollen, wählen Sie mit Ihrem Endgerät die Rufnummer des Teilnehmers. Ihr Verbindungswunsch geht dann über das Internet an Ihren VoIP-Provider. Ist das Ziel ein normaler Telefonanschluss, stellt Ihr VoIP-Provider die »Brücke« zwischen Internet und Festnetz her. Ist die Rufnummer ein anderer VoIP-Account (der online ist) wird die Verbindung komplett als Datenübertragung über das Internet abgewickelt. Damit Sie selbst erreichbar sind, erhalten Sie von Ihrem VoIP-Provider eine Rufnummer. Werden Sie aus dem Festnetz angerufen, geht der Anruf zunächst zu Ihrem VoIP-Provider, der dann prüft, ob er die Verbindung über das Internet herstellen kann (dazu muss Ihr Endgerät online sein) oder ob er das Gespräch abweisen muss. Anrufe von anderen VoIP-Telefonen werden wiederum komplett als Datenübertragung über das Internet durchgeführt. Gespräche über das Internet sind nur für Kunden des gleichen VoIP-Providers möglich. Viele VoIP-Provider haben aber Partnerschaften mit anderen Providern, wodurch der Kreis der kostenfrei erreichbaren Teilnehmer vergrößert wird. 1&1
DSL-Kunden, die
eine AVM FRITZ!Box Fon (oder gleichartige Produkte) benutzen, treffen auf eine
angenehme Besonderheit. Die FRITZ!Box selbst
ist nicht nur mit dem DSL-Anschluss verbunden, sondern auch mit Ihrem
Telefonanschluss (analog oder ISDN). Ihr VoIP-Endgerät ist ein ganz normales
analoges Telefon,
das an der FRITZ!Box angeschlossen ist, und Ihre VoIP-Telefonnummer
die Rufnummer Ihres Festnetzanschluss. Mit dieser Ausstattung sind
Sie mit nur einem Endgerät unter einer Rufnummer immer erreichbar :-)Was kostet es? Zunächst brauchen Sie Hardware. Für VoIP mit Ihrem Computer ist ein relativ preiswertes Headset ausreichend. Zum Betrieb von normalen Telefonen brauchen Sie einen IP-Telefon-Adapter, der etwa 100 EUR kostet, oder ein Kombigerät, das für weniger als 200 EUR zu haben ist. IP-Telefone gibt es ab etwa 100 EUR. Für die VoIP-Provider-Leistung zahlen Sie in der Regel kein oder nur eine geringe Grundgebühr. Bezahlt wird nur, was Sie benutzen. Bei Gesprächen mit anderen Kunden Ihres Providers, die über das Internet geführt werden, sind das in der Regel 0 Ct/Minute :-) Gespräche ins deutsche Festnetz kosten 0,89 bis 2,9 Ct/Minute je nach Anbieter und Tarif (Stand 9/05). Interessant für Vieltelefonierer sind auch Telefon-Flatrates, die ab 10 Euro (Stand 9/05) angeboten werden. Kann man sich den Telefonanschluss jetzt sparen? Theoretisch ja. Praktisch nein. In Deutschland werden DSL-Anschlüsse nur in Verbindung mit einem Telefonanschluss angeboten. Eine „Entbündelung“ dieser zwei Angebote ist langfristig zwar angestrebt, aber in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Leider. |
Mehr dazu... Bei TKR verfügbare Hardware für Internet-Telefonie X-Lite – kostenlose VoIP-Software für Windows und Mac OS X von Xten Die günstigen 1&1 DSL-Angebote mit VoIP Fachbegriffe rund um VoIP einfach erklärt
Unser Tipp TKR empfiehlt das VoIP-Angebot von 1&1. Mit der FRITZ!Box Fon ist VoIP ganz unkompliziert und mit den 1&1-Tarifen telefonieren Sie preiswert und in guter Qualität: In einem ersten Test war die Tonqualität des VoIP-Anschlusses beeindruckend [...] gleichauf mit der im Telefonnetz. c't 15/2004 über 1&1 DSL und die FRITZ!Box Fon Die FritzBox Fon macht Internet-Telefonie leicht nutzbar. [...] ist die Sprachqualität einwandfrei. CHIP 9/2004 über die FRITZ!Box Fon und 1&1 DSL Zu den Angeboten von 1&1 finden Sie hier alle
wichtigen Informationen. Besonders günstig ist der Ein- oder Umstieg
mit einem der Angebote, die wir als „Special“ gekennzeichnet haben. |